Ihr Garagentor klemmt, lässt sich nur mit Kraft bewegen oder sieht nach Jahrzehnten einfach nicht mehr gut aus? Dann ist es Zeit für ein neues. Die gute Nachricht: Eine Garagentor-Erneuerung ist für einen Fachbetrieb Routine. Hier erfahren Sie, woran Sie erkennen, dass sich der Tausch lohnt, welche Torart zu Ihrer Garage passt und wie der Ablauf aussieht – vom ersten Aufmaß bis zum fertigen Tor.
Viele Garagen haben noch ein Schwingtor aus den 70er- bis 90er-Jahren. Diese Tore haben lange gute Dienste geleistet, zeigen aber oft typische Schwächen:
Trifft mehr als ein Punkt zu, lohnt sich meist ein neues Tor statt weiterer Reparaturen.
Eine gerissene Feder oder ein defekter Griff lassen sich häufig reparieren. Sind aber Torblatt, Rahmen und Mechanik gleichzeitig in die Jahre gekommen, ist eine Erneuerung die sinnvollere Lösung. Ein neues Tor läuft leichter, schließt dichter, lässt sich mit einem Antrieb bequem per Handsender öffnen und wertet die Ansicht Ihres Hauses deutlich auf. Ein Fachbetrieb kann Ihnen vor Ort sagen, was bei Ihrem Tor wirtschaftlich ist.
Sektionaltor: Der Klassiker bei Erneuerungen. Das Tor besteht aus waagerechten Paneelen, öffnet senkrecht nach oben und läuft unter die Decke. Sie können direkt vor der Garage parken, und auch die Einfahrtsbreite bleibt voll nutzbar. Sektionaltore gibt es gedämmt, in vielen Farben und Oberflächen. Mehr dazu: Die Vorteile von Sektionaltoren.
Schwingtor: Wer es einfach und robust möchte, kann auch wieder ein Schwingtor wählen. Es schwenkt beim Öffnen etwas nach außen, braucht also Platz vor der Garage.
Rolltor: Das Torblatt wird oben auf eine Welle gewickelt. Ideal, wenn unter der Decke kein Platz ist – etwa wegen Dachschräge, Leitungen oder Regalen.
Seitensektionaltor: Läuft zur Seite statt nach oben. Praktisch, wenn Sie die Garage auch als Durchgang nutzen oder die Decke frei bleiben soll.
Einen ausführlichen Vergleich finden Sie in unserem Garagentor-Ratgeber.
Sie schildern kurz, um welche Garage es geht: Torart, ungefähre Maße, ob ein Antrieb gewünscht ist und ob Sie das Tor mit Einbau oder nur das Tor möchten. Über das Anfrageformular geht das in wenigen Minuten – ein Fachbetrieb aus Ihrer Region meldet sich mit einem kostenlosen, unverbindlichen Angebot.
Der Fachbetrieb misst die Öffnung genau aus: lichte Breite und Höhe, Sturzhöhe über der Öffnung, seitlicher Anschlag und die Einbautiefe in der Garage. Diese Werte entscheiden, welche Torart und welche Größe passt. Das Aufmaß vom Profi verhindert teure Fehlbestellungen.
Gemeinsam legen Sie Torart, Oberfläche, Farbe, Dämmung und Zubehör fest – etwa Antrieb, zusätzliche Handsender, eine Schlupftür oder Fenster. Danach erhalten Sie ein verbindliches Angebot.
Am Einbautag wird das alte Tor demontiert. Auf Wunsch kümmert sich der Betrieb auch um die fachgerechte Entsorgung – fragen Sie danach, wenn es Ihnen wichtig ist.
Zarge, Laufschienen, Torblatt und Federn werden montiert und eingestellt, anschließend gegebenenfalls der Antrieb. Ein Standardtor ist in vielen Fällen an einem Tag eingebaut. Zum Schluss zeigt Ihnen der Monteur die Bedienung und die Notentriegelung – wie diese funktioniert, lesen Sie in unserem Beitrag zur Garagentor-Notentriegelung.
Beides ist möglich. Wer handwerklich erfahren ist, kann ein Tor auch selbst einbauen. Bedenken Sie dabei: Torfedern stehen unter hoher Spannung, und ein falsch eingestelltes Tor kann gefährlich werden. Mit dem Einbau durch einen Fachbetrieb haben Sie Rundum-sorglos-Qualität aus einer Hand – von der Beratung über das Aufmaß bis zur fertigen Montage. Bei Torkönig24 entscheiden Sie selbst: nur das Tor oder mit Einbau, ganz wie Sie möchten.
Wie lange dauert der Tausch eines Garagentors?
Ein Standardtor ist in vielen Fällen an einem Tag aus- und eingebaut. Von der Anfrage bis zum Einbau vergehen meist einige Wochen, weil das Tor nach Maß gefertigt wird.
Brauche ich für ein neues Garagentor eine Genehmigung?
Beim Austausch eines Tors in gleicher Größe in der Regel nicht. Wird die Öffnung verändert oder liegt das Haus in einem Gebiet mit Gestaltungsvorgaben, fragen Sie vorab bei Ihrer Gemeinde nach.
Passt ein Sektionaltor in jede Garage?
In die meisten. Wichtig sind eine ausreichende Sturzhöhe und genug Platz unter der Decke. Fehlt dieser, ist ein Rolltor oder Seitensektionaltor eine gute Alternative.
Kann ich einen Antrieb später nachrüsten?
Bei vielen neuen Toren ja. Am einfachsten ist es aber, den Antrieb gleich mitzubestellen – dann ist alles aufeinander abgestimmt.
Gibt es auch Markentore, zum Beispiel von Hörmann?
Ja. Die Fachbetriebe in unserem Netz bieten Tore namhafter Hersteller an. Sagen Sie in Ihrer Anfrage einfach, wenn Sie einen bestimmten Hersteller wünschen.
Beantworten Sie ein paar kurze Fragen zu Ihrem Tor. Ein Fachbetrieb aus Ihrer Region meldet sich mit einem kostenlosen, unverbindlichen Angebot – nur das Tor oder mit Einbau, ganz wie Sie möchten.